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20.05.2012 – 19.08.2012
JOÃO MARIA GUSMÃO + PEDRO PAIVA
THOSE ANIMALS THAT, AT A DISTANCE, RESEMBLE FLIES
Vernissage: 19.05.2012 18:00

Das portugiesische Künstlerpaar João Maria Gusmão + Pedro Paiva (*1979/1977, leben in Lissabon) bezeichnet seine Arbeit selbst als „erholsame Metaphysik“. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in der Schweiz zeigen die Künstler im Kunsthaus Glarus neue Filme und eine raumgreifende Camera Obscura. Die eigens für die Ausstellung entwickelten Werkgruppen arrangieren die Künstler in den Ausstellungsräumen zu unterschiedlichen thematischen Konstellationen, die sich zu einer Art Traumlandschaft verbinden. Auf humorvolle Art und Weise fordern sie mit optischen Täuschungen und obskuren Experimenten den menschlichen Verstand heraus und werfen dabei vielschichtige Fragen der Abbildung von Realität auf. Dieses Prinzip der Illusion und Täuschung verfolgen die Künstler auch mit der Camera Obscura, mittels derer sie illusionäre und imaginäre Bildwelten produzieren, die ebenso wie ihre Kurzfilme die Logik der Abbildung hinterfragen und gleichzeitig die Komplexität von Bildproduktionen reflektieren. Die Themen sind dabei vielfältig und wechseln zwischen anthropologisch-aufklärerischer, experimentell-künstlerischer und philosophisch-magischer Art. Sie beschwören so mal wissenschaftliche, mal absurde, dann wieder träumerische Welten.



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JOÃO MARIA GUSMÃO + PEDRO PAIVA
Darwin's Apple, Newton's Monkey, 2012
16mm Filmstill
Bild: João Maria Gusmão + Pedro Paiva
20.05.2012 – 19.08.2012
NEUZUGÄNGE DER SAMMLUNG DES GLARNER KUNSTVEREINS
Vernissage: 19.05.2012 18:00
In den zwei Ausstellungsräumen im Untergeschoss wird nach der letztjährigen Ausstellung eine weitere Gruppe von Ankäufen des Glarner Kunstvereins sowie Dauerleihgaben gezeigt, die während der letzten fünfzehn Jahre in die Sammlung gelangten. Diesmal werden Werke versammelt, die vielfältige Bezüge zum Thema der menschlichen Figur aufweisen. Während die Porträtmalerei im 19. Jahrhundert der Repräsentation einer Person oder Dokumentation einer gesellschaftlichen Realität diente, hat das Genre im 20. Jahrhundert und der Gegenwart seinen primären Charakter in Richtung einer Identitätssuche, die den modernen Menschen zunehmend prägte, gewandelt. Das Spektrum der Darstellungen des menschlichen Körpers reicht in der Ausstellung von klassischer Porträtmalerei über Fotografie bis hin zu abstrakt-geometrischer aber auch motorgesägter Skulptur. Der menschliche Körper zeigt sich als universales Thema, das auch heute weiterhin grosse Aktualität besitzt und die Befindlichkeit einer Zeit wie kaum ein anderes spiegelt.

Gezeigt werden Werke von Judith Albert, Monika Dillier, Georg Anton Gangyner, Alfred Leuzinger, Urs Lüthi, Severin Müller, Bessie Nager, Ugo Rondinone, Vanessa Safavi, Alexander Soldenhoff, Lill Tschudi und Jakob Wäch.